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Das Cornia-Tal

Suvereto, das Val di Cornia und die südliche Etruskerküste

Unmittelbar nördlich an die Provinz Grosseto schließt sich das Val di Cornia (Cornia-Tal) an, mit dem Zentrum Piombino und den kleinen mittelalterlichen Orten Suvereto, Campiglia Marittima, Sassetta.

Das Cornia-Tal hat dem Toskana-Touristen viel zu bieten, sowohl kulturell, als auch landschaftlich. Wer sich für die Kultur der Etrusker interessiert, sollte eine Besichtigung von Populonia planen. Populonia, einst die einzige Etrusker-Stadt am Meer, liegt auf einer vom Meer umgebenen Hügelspitze, mit einem einmaligen Ausblick auf den Golf von Baratti. Unterhalb von Populonia befindet sich der archäologische Park und in Baratti die bekannte etruskische Totenstadt, mit sehenswerten Ausgrabungen etruskischer Nekropolen.

Der Golf von Baratti ist zudem einer der schönsten Badestrände der Gegend und an der Steilküste zwischen Populonia und Piombino findet man ein ideales Gebiet zum Tauchen. Wer einen wirklich abgelegenen Strand sucht, kann sich von Baratti aus mit Boot-Taxis zu sonst völlig unzugänglichen Stränden an der Felsenküste bringen lassen.

Schöne Sandstrände z.T. mit Pinienwäldern gibt es natürlich auch in reichlicher Auswahl an der Etrusker-Küste (Costa degli Etruschi), wie der Küstenbereich der Provinz Livorno auch genannt wird.

In der Nähe von Suvereto sind vor allem die Strände nördlich von Follonica, Torremozza, Carbonifera und der Küstenpark von Sterpaia zu empfehlen, in der Nähe von Campiglia Marittima der Golf von Baratti und die Strände von Rimigliano und San Vinzenzo.

Das Schwemmland des Flusses Cornia, ein ehemals für die Maremma Toscana typisches Sumpfgebiet, ist im Hinterland umgeben von Hügelketten auf denen die kleinen mittelalterlichen Orte wie Suvereto thronen. In den bewaldeten Hügeln des Naturparks von Montioni, kann man bei Wanderungen oder Radtouren die Fauna und Flora der südlichen Toskana erkunden.

Einmalig ist auch der archäologische Bergbau-Park von San Silvestro (nähe Campiglia Marittima) mit der Möglichkeit, historische Stollen zu besichtigen und verschiedene Trekking-Pfade entlang mittelalterlicher Bergbauanlagen zu bewandern.

Das letzte Zeugnis des Sumpfgebietes des Val di Cornia findet man südlich von Piombino in der Oase WWF, mit der Möglichkeit auf einem Naturpfad die zahlreichen Vogelarten zu beobachten (Öffnungszeiten bitte erfragen).

Piombino selbst, wohl mehr bekannt als Anlegestelle der Fähren nach Elba, ist durchaus auch eine Besichtigung wert. In den kleinen Orten des Val di Cornia, wie Suvereto und Campiglia Marittima findet man viel Flair, Denkmäler der Geschichte, und - sowohl Sommer wie Winter - auch kulturelle Veranstaltungen und gastronomische Angebote. Bekannt ist die "Sagra di Suvereto" im Dezember, eine folkloristische Veranstaltung mit Verkostung von Wildschwein-Gerichten.